Frühjahrsmüde??

Frühjahrsmüdigkeit? Man könnte es auch Frühjahrsträgheit nennen. Der Körper stellt sich nur allmählich auf MEHR Licht ein, noch vorhandenes Melatonin macht uns müde und schlapp.

Stoffwechsel und Hormonhaushalt variieren übers Jahr. Sie passen sich  entsprechend den äußeren Bedingungen, wie zum Beispiel Licht und Temperatur, an.  Ist es kalt und dunkel, schützt sich der Körper, indem er seine Körpertemperatur reduziert, den Blutdruck erhöht und mehr von dem Schlafhormon Melatonin bildet.

Kommt der Frühling und die Sonne stahlt wieder vom wolkenlosen Himmel muss sich unser Stoffwechsel- und Hormonhaushalt erneut umstellen: Die Körpertemperatur steigt, die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt. Das Melatonin im Körper wird jedoch noch ausreichend produziert und dämmt erst allmählich dessen Herstellung ein. Gleichzeitig wird das Glückshormons Serotonin im Körper ausgeschüttet, was zur Folge hat, dass der Kreislauf etwas schwächeln kann und wir uns dadurch träge und müde fühlen.

Frühjahrsmüdigkeit dauert in der Regel zwischen 2-6 Wochen an…. quasi, bis sich der Körper an die neuen Verhältnisse angepasst hat. Will man seinen Körper in dieser Zeit unterstützen, sollte man am besten mit einer richtigen Ladung Vitaminen und Mineralstoffen (z.B. aus frischen Früchten) sowie  einer eiweißreichen und fettarmen Ernährung aufwarten!  Weißmehl, Currywurst und Süssigkeiten machen den Körper nur noch schlapper und müder!

Also… auf in die nächste Vitamin-Bar – damit aus frühjahrsmüde wieder frühjahrsfit wird  :-)

Eure Nancy